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Gegendarstellung zum Thema des Tages vom 3.Februar und Reportagen 6.Februar 2016 im GöttingerTageblatt und Online Berichten

Veröffentlicht am 15.02.2016

Für Göttinger Tageblatt, Redakteur Jürgen Gückel

In verschiedenen Artikeln des Göttinger Tageblatts, wurde in Ihrer Zeitung und auf Ihrer Internetseite, in der Zeit vom 02.02.16  - 06.02.16, über unser Projekt „Bürgerstreife“ berichtet. Hierbei wurde behauptet,

1.)  Dass die Polizei und Verwaltung Selbstjustiz befürchten und wir somit das Gewaltmonopol des Staates antasten könnten. Wir stellen dazu klar: Laut Polizeisprecherin werden aufmerksame Bürger gern gesehen und für Göttingens ersten Stadtrat sind Menschen mit Zivilcourage und Hilfsbereitschaft wichtig für das Leben in jeder Stadt. So in Ihrem Artikel selbst geschrieben. Wir beabsichtigen in keiner Weise, uns Kompetenzen anzumaßen, welche den staatlichen Organen vorbehalten sind. Im Gegenteil: Wir distanzieren uns ganz ausdrücklich von Waffen in privater Hand. Wir beabsichtigen auch nicht, etwa mit Kampfhunden auf Streife zu gehen, wie es manche Bürgerwehren in Deutschland tun, die eventuell der rechten Szene nahestehen. Wir verstehen uns auch nicht als Bürgerwehr. Wir wollen nichts „abwehren, provozieren oder jagen“ und auch nicht Selbstjustiz ausüben, sondern nur als Bürgerstreife Präsenz zeigen und ein wachsames Auge haben. Nebenbei distanzieren wir uns ganz ausdrücklich von rechtspopulistischen Bewegungen in jeder Hinsicht.

2.)  Dass wir vor allem Ausländer im Visier hätten. Wir stellen dazu klar: Wir wollen für unsere Ausländischen und Inländischen Mitbürger, durch unsere Präsenz, das Sicherheitsgefühl verbessern. Gerade wo Ausländer, vor allem durch den Flüchtlingszustrom und den vielen negativen Berichten, im Fokus stehen. Zurzeit müssen viele verschiedene Kulturen zusammen wachsen und das kann durchaus Konflikte auslösen.

3.)  Dass Fragen des Redakteurs nicht beantwortet worden  und es den Polizeibeamten auf den ich verwies, angeblich nicht gibt. Wir stellen dazu klar: Auf Fragen per Mail des Redakteurs, teilte ich ihm mit, das ich demnächst öffentlich Stellung nehmen werde und bei Fragen, er den Polizeibeamten kontaktieren sollte. Telefonnummer und Name schrieb ich dazu. Auch hierzu ganz klar: Selbstverständlich gibt es den Beamten im 4. Fachdezernat, POK Herr T. mit dem wir auch weiterhin in Kontakt stehen und, wie auch mit einen zweiten Polizeibeamten, einem Herrn G. der vor ca. 4 Wochen mit uns Kontakt aufnahm bezüglich unserer Internet Präsenz. Hier wurde vom Redakteur gelogen. Mit Herrn T. habe ich sofort nach ihrer falschen Behauptung am 8.Februar nachmittags telefoniert.

4.)  Zu der Äußerung des verehrten Herrn Trittins, hier würden „Ausländer“ und Arme zu einem Sicherheitsproblem erklärt. Wir stellen dazu klar: In keiner Weise haben wir Erwähnte als Sicherheitsrisiko erklärt. In keiner Weise haben wir versucht das Recht und Gesetz in eigene Hände zu nehmen und werden es auch nie tun.

5.)  Zu Wätzolds Woche vom 6.2.2016 Sicherheit für Göttingen. Wir stellen dazu klar: Natürlich nicht in der Weender Landstraße, sondern in der Einkaufszone Weender Straße wird gebettelt, mittlerweile fühlen sich, durch Aussagen von Mitbürgern, immer mehr belästigt. Wenn z.B.  Gäste eines Cafés solange der Becher vorgehalten wird oder zum zig Wiederholten Male, bis man endlich was gibt. Es sind nicht die sitzenden Bettler gemeint, die irgendwie auch zu jedem Stadtbild dazu gehören, stelle ich hier mal fest. Und danke, jetzt wissen wir auch das Betteln ein Beruf ist. Wir stellen auch dazu klar:

Ich zitiere hier ihre Worte: „Außerdem sollte man sich bekanntlich generell vor kleinen Männern hüten. Man weiß nie, welche Komplexe die kompensieren müssen“ (Hitler!) dass das nicht meine oder unsere Ansicht ist. Aber klein ist eben klein, und groß ist eben groß im Verhältnis nebeneinander.

Abschließend folgendes: Entweder wurde falsch oder nicht richtig recherchiert, ansonsten kann ich mir diese einseitige Berichterstattung in dieser Aufmachung nicht erklären. Ein Interview hatte es nie gegeben. Bis zu dem Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels waren wir keine Gruppe sondern 2 Personen in Göttingen, plus Einen, der außerhalb dieser Stadt wohnt. Wir 2 aus Göttingen sind ein paar Mal „Streife gelaufen“, wohl eher spazieren gegangen und haben nur Beobachtungen auf unsere Webseite eingetragen. Trotz Ihres Artikels haben wir Anfragen, Anregungen und Teilnahmeanfragen bekommen. Also, zusammenfassend kann man hier nur folgendes sagen: Es wurde hier eine Reportage zusammengebaut ohne Fakten und Tatsachen und aus einem kleinen Floh ein großes Mammut gemacht. Außerdem ist der Wargel Bericht seit dem 7.Januar 2016 auf meiner Startseite und nicht erst später reingesetzt worden.

Mit freundlichen Grüßen

Sicherheit Göttingen - Bürgerinitiative

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